Taekwon-Do-Kickboxschule Jungshin e. V.
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Bad Abbacher Nachwuchstalente vertreten Deutschland erfolgreich bei der Kickbox-Weltmeisterschaft

 

Pascal und Marco Seifert und Michael Huber von der Taekwo-Do-Kickboxschule Jungshin Bad Abbach reisten in der Woche vom 16. bis zum 23. September mit dem deutschen Jugend-Nationalteam im Kickboxen zu den Weltmeisterschaften nach Jesolo. Pascal Seifert errang zwei Bronzemedaillen, Marco und Michael schieden trotz guter Leistung bereits in der Vorrunde aus. „Da die Meisterschaften im K.O. System organisiert sind, ist es kaum möglich, das Erlangen der Medaillenränge zu planen“, so Heimtrainerin Katharina Flieser, die in ihrem Amt als Jungendbundestrainerin ebenfalls nach Jesolo mitreiste. „Mit einem unglücklichen Los scheidet womöglich der Zweitbeste in der ersten Runde gegen den späteren Sieger aus“. Natürlich hatten sich die drei ehrgeizigen Jungs hohe Ziele gesteckt und waren fest entschlossen, sich den verdienten Lohn für die wochenlange Vorbereitungszeit voller schweißtreibender Trainingseinheiten zu erkämpfen. Heimtrainer Alex Gleixner und Gebhardt Ruckdeschel waren sich sicher: „Alle drei sind hervorragend vorbereitet und gewappnet, es mit der Weltspitze aufnehmen zu können.“ Die jungen Nationalkämpfer bedauerten sehr, dass Trainer und sportliches Vorbild Alex Gleixner, eigentlich ebenfalls Jugendbundestrainer, aus beruflichen Gründen nicht mitkommen und vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte. Im Nachhinein lässt sich nur spekulieren, ob dies womöglich das Zünglein auf der Waage bedeutet hätte, das bei Marco und Michael zu den Medaillenrängen gefehlt hatte. Denn beide starteten sehr vielversprechend in den Wettbewerb. Blitzschnell und hellwach präsentierte Michael sich in seinen Kämpfen der Junioren unter 63 kg und kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor. Dort musste er sich der schwierigen Aufgabe stellen, gegen einen Topfavoriten aus England anzutreten. Trotz guter Leistung reichte es nicht ganz für den großen Coup. Ganz ähnlich erging es Marco eine Gewichtsklasse höher, der ebenfalls souverän bis ins Viertelfinale einziehen konnte. Die Niederlage gegen einen starken Mexikaner bedeutete allerdings das Turnieraus für ihn. „Sein Kampfstil war sehr unangenehm für mich“, analysiert Marco später. Er habe kein rechtes Mittel gegen den hochgewachsenen Mitstreiter finden können. Nichtsdestotrotz unterstützte er seinen kleinen Bruder Pascal, der Runde für Runde siegreich bei den Older Cadets unter 63 kg für sich entscheiden konnte. Ein ganz besonderes Highlight war sein Sieg im Viertelfinale gegen den Topstar Jason Letona aus den USA. „Er startete noch einmal einen letzten, unvorsichtigen Angriff“, erklärt Pascal. In letzter Sekunde dieser nervenzerreißenden Begegnung war es ihm gelungen, den kampfentscheidenden Kopftreffer zu landen. Doch die Leistungsdichte auf den Weltmeisterschaften ist hoch und Pascal konnte sich im Halbfinale nicht weiter durchsetzen. Er darf sich dennoch mit einer verdienten Bronzemedaille schmücken.

Zum Abschluss des Turniers wurden alle drei Bad Abbacher Kickboxer noch ausgewählt, für die Deutschen im sogenannten Teamfight an den Start zu gehen. Dabei wählt jede Nation pro Altersklasse jeweils ihre drei stärksten Jungen und ein Mädchen aus und die Nationen kämpfen so um den Titel des Teamweltmeisters. Die vier Begegnungen werden nacheinander ausgeführt und die Punkte addiert. Für Marco, Michael und Pascal war es eine große Ehre, hier noch einmal antreten zu dürfen. Und so liefen sie, angespornt vom ganzen deutschen Nationalteam, noch einmal wahrlich zu Höchstleistungen auf. Marco und Michi schieden mit den Junioren leider unglücklich im Viertelfinale aus und schrammten erneut um Haaresbreite an den Medaillenrängen vorbei. Das Older-Cadets-Team um Pascal errang Bronze.

Obwohl sicherlich größere Erfolge erreichbar gewesen wären, sind sich die drei Jungs einig, dass die WM-Woche eine großartige Erfahrung war. „Aus jeder Niederlage geht man stärker hervor“, so Michael rückblickend auf seine Kämpfe. „So bleibt man hungrig auf Erfolg“ schmunzelt Marco. Diesen Hunger werden nun das Trainerteam und die Jungs auf den kommenden Turnieren bis zum Jahresende zu stillen versuchen.

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