Taekwon-Do-Kickboxschule Jungshin e. V.
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13 : 19 f. Belgien, so endete der Ländervergleichskampf in Beveren

 

von Kathi Flieser:

 

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des belgischen Pointfightingteams Contact Karate Beveren veranstaltete Vereinsleiter Marc de Block am 7. April 2013 einen Ländervergleichskampf gegen Deutschland.  Die Aussicht auf einen Kampf vor Publikum wie die Profis, im Spotlight mit Musikbegleitung einlaufen zu dürfen und für Deutschland zu punkten, lockte Kickboxer aus Bayern, Berlin und Hamburg nach Flandern. Die Veranstaltung bot eine große Bandbreite an Paarungen, sodass die Coaches Gebhardt Ruckdeschel, Alex Gleixner, Frank Feuer und Nader Ibrahim sowohl unerfahrene Nachwuchskämpfer als auch ihre Routiniers zum Einsatz bringen konnten.

Eröffnet wurde der Event von Marc de Block mit einer freundschaftlichen Begrüßung, und jeder Mitgereiste erhielt ein kleines Gastgeschenk.

Als erster bayerischer Teilnehmer zeigte Pascal Seifert, was er unter seinen Trainern Ruckdeschel und Gleixner gelernt hatte. Mit einem ausgezeichneten Timing holte er sich die siegbringenden Punkte.

Gleich im Anschluss tat es ihm sein älterer Bruder Marco gleich: In einem ausgeglichenen Kampf bewahrte er stets den Überblick und holte unter den Augen seiner zufriedenen Coaches einen weiteren Siegpunkt für Deutschland.

Michael Huber, der dritte Youngster des Teams Jungshin aus Bad Abbach, ließ seinem Gegner keine Chance. Immer einen Tick schneller konterte er Angriff um Angriff und ging siegreich von der Kampfmatte.

Obwohl dies erst sein dritter Wettkampfeinsatz war, zeigte Christian Iordache eine überzeugende Leistung gegen einen raffinierten Belgier. Dieser las jedoch zu schnell die Schwächen des Deutschen aus und entschied den Kampf für Belgien.

Tobias Weinzierl kämpfte ebenfalls eine ausgeglichene Begegnung, fand jedoch kein Mittel gegen die starken Kicks seines belgischen Kontrahenten und musste sich geschlagen geben. Dies machte sich anschließend ein zweiter Gegner zu Nutze und setzte dem Deutschen mit harten Beintechniken zu – somit konnte Belgien hier zwei knappe Siege herausschlagen.

Endlich konnte Steffi Gleixner der Durststrecke ein Ende setzen. Sie bewies großen Siegeswillen, als sie Sekunden vor Ende bei gleichem Punktestand mit einem beherzten Angriff den entscheidenden Treffer landete. Jedoch ging sie in ihrer zweiten Paarung mit zu großem Respekt vor ihrer erfolgreichen Gegnerin zur Sache, sodass Joyce van den Brande den belgischen Punktestand wieder um eins nach oben verbesserte.

Leon Ibrahim stand dem starken Vincent van Hove gegenüber. Das Duell der beiden blitzschnellen Spitzenkämpfer wurde spannend wie erwartet, jedoch konnte sich van Hove am Ende knapp vor das Jungtalent aus Berlin schieben.

Marc Hammer knüpfte an die starke Leistung seines Teamkollegen Leon an und punktete wiederholt dank seiner taktisch klugen Kampfweise und holte einen Sieg für Deutschland.

Die nächste Paarung bestritt Maximilian Metz aus Bayern. Er setzte die Coachanweisungen konsequent um und nutzte seine Schnelligkeit optimal aus. Dass der Kampf dennoch knapp zugunsten des Belgiers Brian Beck ausging, liegt sicherlich auch an den umstrittenen Punktewertungen der Kampfrichter.

Sascha Gräske aus Leipzig hatte mit Nick Ramael sicherlich kein leichtes Los. Nachdem er sich aber einen Vorsprung erkämpfen hatte können, brachte er diesen geschickt über die Zeit, indem er Nick mit harten, schnellen Sidekicks auf Distanz hielt. Ein zweiter Kampf gegen den viel größeren und schwereren Björn van Hoywegen war spannend bis zuletzt. Die entschlossene und beherzte Kampfweise des Nationalkämpfers blieben dieses Mal jedoch leider unbelohnt.

Den letzten Damenkampf trugen Katharina Flieser und Nanouch van Gysel untereinander aus. Katharina sicherte sich in einem beiderseits technisch hochwertigen Kampf einen souveränen Sieg.

Zu erwähnen bleiben noch die hervorragenden Kampfrichterleistungen von Daniel Händel, der nicht nur als Bundestrainer mitreiste und von Marc Hammer, so dass letztendlich kein Vorteil auf beiden Seiten herrschte.

Die Bilanz nach 32 Kämpfen lautete zuletzt 13 : 19 für Belgien.  Auffallend war, dass Belgien vor allem im Juniorenbereich wiederholt punkten konnte.

Zum Abschluss wurde jeder Teilnehmer zum Andenken mit einem Präsent geehrt und das deutsche Team wurde zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Die ganz besondere Erfahrung, die unterhaltsamen Stunden im Team mit den deutschen Mitstreitern und die belgische Gastfreundschaft waren die lange Anreise wert und machten das Wochenende zu einem großartigen Erlebnis.

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